Der erste lange Trailer für David Finchers Verblendung (The Girl With The Dragon Tattoo) konzentriert sich ganz auf die Story der Adaption des Bestsellers von Stieg Larsson. Schließlich hatte die schwedische Adaption mit Noomi Rapace in den USA nicht so ein großes Publikum wie hier, weshalb die Marke Stieg Larsson dort schwerer zu verkaufen sein dürfte. Dabei erinnert der Look von Verblendung an Finchers Sieben und Zodiac, während die Musik von Trent Reznor und Atticus Ross an eine düstere Version ihres The Social Network-Soundtracks erinnert.
Für all jene, die die Geschichte der Millennium-Trilogie ansatzweise kennen, könnte der Trailer für Verblendung etwas redundant daherkommen. Dafür macht er aber auch klar, welches Potenzial die erste Verfilmung unausgeschöpft ließ. Kam die schwedische Trilogie doch nie wirklich über ihre TV-Ästhetik hinaus und glänzte v.a. durch eines: Noomi Rapace.
Was mir am Trailer für Verblendung gefällt, ist außerdem die androgyne Rooney Mara, die ganz im Zentrum des Marketings steht. Immerhin lautet selbst die Tagline: She’s Coming. Dagegen verblasst natürlich auch Daniel Craig ein wenig, aber das war angesichts eines so faszinierenden weiblichen Charakters (in einem Fincher-Film!) abzusehen.
David Finchers Verblendung startet in Deutschland am 12. Januar.
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Als ich anfangs hörte, dass Rooney Mara die Rolle von Noomi Rapace übernimmt, war ich ja sehr skeptisch. Aber in diesem Trailer macht sie einen recht guten Eindruck … Ich bin mal gespannt, ob sie auch einen ganzen Film tragen kann.
Das, was wir bisher von ihr gesehen haben, finde ich auch überzeugend, v.a. weil der düster abgewrackte Punk-Look kompromissloser ist als bei den Schweden. Abzuwarten bleibt, ob sie spielerisch nachlegen kann. Schön wär’s, beschenkt Fincher seine Zuschauer doch viel zu selten mit interessanten weiblichen Figuren.